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Black Basar 2010 Nachlese

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Am Sonntagmittag fahren General Ghazy und ich immer die Boxen und die Anlage zurück in sein Tonstudio in der Barutherstraße. Und jedes Jahr schwärmen wir davon wie wundervoll der Event in diesem Jahr wieder war. Jedes Jahr ist ganz anders als das vorhergegangene und wieder war es phantastisch – die Mischung der einzelnen Künstlerinnen und Künstler, das Publikum und die Atmosphäre – der Black Basar scheint eine magische Energie zu haben.

Daniel Okine ließ uns die Kraft der Trommeltänze Gha aus der Voltaregion Ghanas spüren – der Balako ist Rhythmus zur Stärkung der Ausdauer. Fischer und Marktfrauen nutzen ihn wenn der Fang in großen Netzen an Land gebracht wird.
Mit den Kindern sang Daniel ein Wiegenlied aus Ghana in Gha, Englisch und Deutsch. (Text./lied auf Video..)
Der Theatermann, Musiker und das Multitalent ist erst wenige Monate aus Ghana nach Berlin übergesiedelt, aber was für eine tolle Bereicherung für Berlins interkulturelle Community. Kurz entschlossen moderierte Daniel Okine die Modenschau mit den Kleidern aus afrikanischen Stoffen von Olivia Leben.

Arenor Anuku und Alfred Mehnert und Mehar Tellez von Populare mischten Songwriter Folk mit lateinamerikanischen Rhythmen, diesmal lyrisch-melancholisch dargeboten. Es ist immer eine große Freude Arenor dabei zu erleben wenn er seine Musik entwickelt.
Amadi aus dem Senegal ließ seinen Afrofusion Hip Hop Tip Top Sound gemeinsam mit drei Kollegen grooven. Mit Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie brachten sie eine Tanzperformance, die dem südafrikanischen Boottanz ähnelte und haben damit das Publikum voll und ganz überzeugt.

Djielifily Sako und NAKADI haben uns wie im vergangenen Jahr mit ihrer Musik verzaubert. Und mit einem extra Applaus bestätigte das Publikum, wie sehr wir alle auf ihre erste CD warten. Wenn diese dann da ist, werden wir sie auf dem Black Basar vorstellen.
Jetzt war es schon spät geworden, aber gespannt wartete das Publikum und einige der jungen Musiker nun auf unseren Ehrengast. Carmen Hey war leider erkrankt und konnte nicht kommen. Ganz schade, hatten sich bereits viele sehr auf ihr Akkordeon gefreut.
Aber Martin Weiss machte den Gig bei uns doch noch möglich. Nach einigen hektischen Telefonaten und einer rasenden Fahrt über die Berliner Stadtautobahn kam es zu dem grandiosen Highlight des Black Basar 2010. Martin Weiss hatte Jana Tarasenko und ihren Bassisten und Gitarristen überredet spontan nach ihrem gemeinsamen Konzert im Wedding nun bei uns einzuspringen. War der Abend vorher schon super gewesen, schraubte dieser Vortrag das Niveau auf einen ganz neuen Level. Swing und Jazz, die herausragende Stimme von Jana Tarasenko und die Virtuosität von Martin Weiss. Auf unserem neuen Youtube-Channel geben vier kurze Clips einen kleinen Eindruck von diesem wunderbaren Ereignis. Der Afterstage-Act, bei dem Martin Weiss noch Geige spielte, machte diesen Black Basar zu einem unvergesslichen Ereignis.



Art: Diana Hartmann und Engdaget Legesse und
Performance: Esther Hingst (Jambo Kinderförderung e.V.)
Modenschau: Olivia Leben African Design

Ein riesiges Dankeschön an das Joliba-Team und alle Helfer/innen, deren ehrenamtlicher Einsatz diesen Event überhaupt erst möglich machte. Ihr seid die Besten und es ist wundervoll Euch alle dabei zu haben - Martyna, Martin, Lauri, Lisa, Frederic, Ghazi, Erik, Dawit, Daniela, Carolyn und für den spontanen Einsatz an Sultan.

Stände und Essen
Abenaa, Ricky, Hadi, Barbara von YA-MAN.

 

 


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