Warum sollten Andere uns respektieren oder fördern, wenn wir nicht selbst bereit sind in den Aufbau zu investieren. Das ist für JOLIBA das Motto für 2009. Wir wollen alles unterstützen, was dazu beiträgt unsere Gemeinschaft zu fördern und zu stärken!
In den letzten zehn Jahren wurde durch die Initiative Einzelner und das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen in der interkulturellen afrikanischen Diaspora eine Reihe von Projekten aufgebaut und verstetigt. Wir sind sehr stolz und froh darüber, dass wir es trotz aller Hindernisse geschafft haben den Verein JOLIBA am Leben zu halten und über die Jahre das Angebot und die Vernetzungsarbeit erweitern konnten. Und genauso freuen wir uns über die anderen Projekte im deutschsprachigen Raum, denen dies ebenso gelungen ist. Eine Liste im Anschluss.
Aber die Vielfalt der Projekte sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass es enorm schwierig ist als ein Projekt der afrikanischen Diaspora zu überleben. Wir haben bisher zu wenig Netzwerke und kaum Unterstützung durch staatliche Institutionen. Dies ist keine Anklage, vielmehr eine Feststellung und im nächsten Schritt sollten wir darüber nachdenken, wie wir dies verändern können.
Eine Voraussetzung für die Forderung nach Anerkennung wird sein, dass wir uns selbst erst einmal Respekt erweisen. Das heißt uns die Fragen stellen: Was sind wir uns selbst wert? Wie viel Respekt und Wertschätzung geben wir unserer eigenen Arbeit und der Anderer in unserer Gemeinschaft?
Denn welche Entwicklung die nächsten Jahre bringen werden, liegt an allen Menschen, die in einer lebendigen, starken und selbstbewussten Gemeinschaft leben wollen. Wir helfen einander und helfen uns selbst. Die Gemeinschaft unterstützen!
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