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bell hooks "Black Looks" Popkultur Medien Rassismus

Um die Vermarktung des Schwarzseins, des Anderen, der Frau, um Ethnizität als Konsumartikel, um Tina Turner und Madonna und vieles mehr geht es in diesen Essays der amerikanischen Kulturkritikerin bell hooks.  Mit ihrem eigenwilligen, scharf-subversiven Blick nimmt eine der wichtigsten schwarzen Intellektuellen des heutigen Amerika Werbung, Literatur, Popkultur, Fernsehen und Film unter die Lupe. Black Looks legt die subtilen Formen von Rassismus und Sexismus hinter den präsentierten Bildern offen. "...von theoretischer Schärfe, intellektueller Integritätund Leidenschaft durchdrungen."Publishers Weekly
bell hooks ist Professorin für englische Literatur. In den USA hat sie sich mit zahlreichen kultur- und gesellschaftskritischen Publikationen einen Namen gemacht.


Leila Houari "Zeida"

Bitter lächelnd sah sie ihn an, das Tonic half ein wenig nach.>>Nein, ich bin keine Araberin, ich bin nichts, ich bin..<<
ZEIDA heißt Geburt - davon erzählt im übertragenden Sinn dieser spannende Roman. 
Unaufdringlich, sensibel und mit überraschender Bilderfülle gestaltet die junge Autorin Leila Houari diese Geschichte einer Suche nach Verwurzelung und Eigenständigkeit - ob im bunten Dorf- und Straßenleben Marokkos oder im Alltagsgrau Brüssels.


Zee Edgell "Beka" Ein Roman aus Belize

>>Beka - Ein Roman aus Belize<< wurde 1982 mit dem Buch-Preis der Fawcett-Society ausgezeichnet und erfreute sich gleich nach Erscheinen internationaler Verbreitung. Zee Edgells Roman ist eine literarische Unabhänigkeitserklärung Belizes und Symbol für den Weg der Frauen zu Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.
Die Autorin Zee Edgell arbeitete als Reporterin in Kingston, Jamaika, gab in Belize-Stadt eine Zeitung heraus und war Dozentin an der dortigen St.Catherine's Academy. Nach längerem Auslandsaufenthalt wurde sie Leiterin des Frauenbüros in Belize-Stadt. Dort lebt sie heute mit ihrer Familie.


Claudia Schoppmann "Im Fluchtgepäck die Sprache"

Deutschsprachige Schriftstellerinnen im Exil

Viele mußten fliehen und nur wenige kamen zurück. Sie verließen nicht nur ihre Freundinnen und Freunde, die sie oft nie mehr wiedersahen, häufig bedeutete die Flucht auch den Abbruch von vielversprechenden Laufbahnen, denn was sie zurückließen war ihnen Handwerkzeug und Kapital zugleich, die deutsche Sprache.
Wie - und wovon - lebten Frauen im Exil zwischen 1933 und 1945? Wie hielten sie sich selbst - und ihre Familien über Wasser? Diese Anthologie gibt darüber Auskunft.
An den Lebensläufen von neun Schriftstellerinnen zeigt Claudia Schoppmann, die Herausgeberin, die Vielfalt von exiltypischen Aspekte beispielhaft auf. Darüber hinaus kommen in Kurzgeschichten, Tagebuchaufzeichnungen, Reportagen und Briefen die Schriftstellerin selbst, zum Teil in bislang
unveröffentlichten Texten, zu Wort: vom <motorradfahrenden enfant terrible, Ruth Landhoff-Yorck, über die akkreditierte Kriegsberichterstatterin Erika Mann bis Ilse Losa, die das Schicksal nach Portugal verschlug, wo sie heute als renommierte Autorin lebt.
Mit biographischen Portraits sowie Orginalbeiträgen von Jenny Aloni, Ruth Landshoff-Yorck, Ilse Losa, Erika Mann, Hilde Rubinstein, Lessie Sachs, Anna Siemsen, Christa Winsloe und Hedda Zinner.


Marion Kraft und Rukhsana Shamim Ashraf-Khan "Schwarze Frauen der Welt" Europa und Migration

Marion Kraft und Rukhsana Shamim Ashraf-Khan haben die Stimmen Schwarzer Frauen aus verschiedenen europäischen Ländern, Afrika, der Karibik, Nord- und Südamerika, Asien und der Pazifik-Region in diesem Band versammelt.
Die Autorinnen - Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen, Lehrerinnen, Journalistinnen und Schriftstellerinnen - analysieren ihre Geschichte und Gegenwart. Sie nehmen Stellung zur Situation Schwarzer Frauen in ihren Herkunftsländern, zum Erbe des Kolonialismus, zu Europa und Migration, Aufenthalts- und Arbeitsrecht, körperlichen und psychischen Auswirkungen von Rassismus und vielem mehr. Sie machen deutlich, dass die Entstehung einer neuen kulturellen und politischen Dynamik Schwarzer Frauen schon heute das Gesicht Europas prägt.


Leonie See, Ania Wilder-Mintzer "ich weiß, was ich will!"

Frauen in Führungspositionen im Kulturbereich: Wie sieht beispielsweise die Arbeit einer Senatorin für Kulturelle Angelegenheiten oder der Leiterin eines Theaters aus? Wie gehen Frauen mit solchen Führungsrollen um? Gibt es einen >>weiblichen<< Arbeitsstil, einen >>weiblichen<< Umgang mit Macht? Welche Strategien sind hilfreich auf dem >>Weg nach oben<<?
Wie bewältigen Frauen neben anspruchvollen Berufen ihren privaten Alltag?
Das sind Fragen, die sogenannten Karrierefrauen häufig gestellt werden. Beantwortet werden sie von Frauen, die über Jahre die Kulturgeschichte mitgeprägt haben.


Dokumentation neunte Berliner Lesbenwoche 1993


Bessie Head - "Die Schatzsammlerin" Erzählungen

"Die Themen vieler ihrer wunderbaren Kurzgeschichten in dem Band "Die Schatzsammlerin" bezog Bessie Head aus dem dörflichen Klatsch und Streit:
Frauen, die einem Priester oder Magier trotzen, Familienzwist, rituelle Tötung, Unfälle, ältere Frauen, die jungen Männern nachstellen, Gatten- und Gattinnenmord. Meist sind die Hauptpersonen Frauen. Die Autorin verwandelt den Klatsch in kleine Kunstwerke, die ihn verfremden, für komplexere Zusammenhänge sensibilisieren und immer wieder das Augenmerk auf subtile Strategien der Macht und des Kontrollwahns lenken.
In ihren reflektierenden und lehrhaften Kommentaren bleibt Bessie Head herlich lapidar und leicht."
Zitat: Bettina Decke

"Kulturelle Etikette" von Amoja Three Rivers

Ein Ratgeber für die wohlmeinende Antirassistin

Rassismus sowie die Auswirkungen der Stereotypen bezüglich ethnischer Herkunft sind sehr subtil in die Struktur der westlichen gesellschaft verwoben, so daß sogar diejenigen mit den besten Absichten, schlechtes kulturelles Benehmen an den Tag legen. Das bedeutet nicht unbedingt, daß dies eine schlechte Person ist.
Manchmal wissen die Menschen es einfach nicht besser. Dieses Handbuch ist dafür da, Menschen zu helfen, die offensichtlichen sowie die nicht so offensichtlichen Fallen von unabsichtlichem Rassismus und Antisemitismus zu vermeiden. Das heißt nicht, irgend jemanden auszureden, daß sie/er nicht rassistisch oder antisemitisch sei. Dieses Buch versucht eher denen zu helfen, die gute und berechtigte Absichten haben, um ihre Verhaltensweisen und ihre Einstellungen, die in der kulturellen Ignoranz entstanden sind, zu verändern.

Sara Lucia Hoagland "Die Revolution der Moral"

Neue lesbisch-feministische Perspektiven

Warum gehen wir oft trotz bester Absicht mehr schlecht als recht miteinander um ? Wird unser Handeln von ethischen Werten bestimmt, die Herrschaftstrukturen reproduzieren und unsere Verbindungen untereinander eher behindern als fördern? "Wenn ich an Ethik denke, denke ich an Menschen, die Entscheidungen treffen, das heißt, wahrnehmen, werten und handeln. Ich denke an unsere Fähigkeit zur Kommunikation, Verbindung, Intimität, Zuwendung. Ich denke an die Grenzen unserer Möglichkeiten, an Handeln unter eingeschränkten Bedingungen. Ich denke an die Wandlungen, die wir als Folge unserer Entscheidungen durchlaufen - wie wir wachsen und uns verändern. Ich denke an unsere Fähigkeit, einen lesbischen Lebenssinn zu schaffen. Wenn ich an Ethik denke, denke ich an die Entwicklung neuer Werte durch unsere Entscheidungen - an Werte, die unsere lesbische Handlungsfähigkeit erweitern, unsere Integrität bewahren und herrschaftsfreie Beziehungen unter uns fördern. Darum geht es mir, wenn ich über Ethik nachdenke."

Oguntoye, Opitz und Schultz "Farbe bekennen"

Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte

Mit einem Beitrag von Audre Lorde

"Sie sprechen aber gut deutsch", sagt man zu ihnen. "Woher kommen Sie denn?" fragt man sie. Und tröstet sie schließlich mit den Worten: "So schwarz sind Sie ja gar nicht."

Alltäglicher Rassismus, dem sie ausgesetzt sind: Die afro-deutschen Frauen, die hier zu Wort kommen, fühlen sich oft fremd in ihrem eigenen Land. Sie sind hier geboren und aufgewachsen, als Kinder schwarzer Väter und weißer Mütter. Sie wurden als 'Mischlinge' bezeichnet oder als 'Besatzungskinder', heute nennt man sie oft 'Farbige'. Sie sind Deutsche und werden doch wie Fremde behandelt, ausgegrenzt, 'bestenfalls' als exotisch angesehen.

Mit ihrem Buch 'Farbe bekennen' versuchen die Autorinnen, sich auf die Suche nach ihrer Geschichte zu begeben, gesellschaftliche Zusammenhänge von Rassismus offenzulegen und auf ihre besondere Situation aufmerksam zu machen. Eine Situation, die sich derzeit, im Zeichen zunehmender rassistischer Übergriffe und des Ausländerhasses, verschärft hat.


zami

Zami a new spelling of my name - a biomythography by Audre Lorde

"Zami is a fast-moving chronicle. From the author's vivid childhood memories in Harlem to her coming of age in the late 50's, the nature of Audre Lorde's work is cyclical. It especially relates the linkage of women who have shaped her....... Lorde brings into play her craft  of lush description and characterization. It keeps unfolding page after page." off our backs

 

 

 

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