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Limbo - Zwischenraum

UPDATE: Die Austellung wurde verlängert!

Dauer der Ausstellung: 29.8. 2014 - 25.09. 2014 verlängert bis 2.10.2014

ÖFFNUNGSZEITEN: DI. - SA. :11:00 BIS 18:00 UHR
DO.: 12:00 BIS 02:00 UHR

Tanzperformance

Todd Ford- Afro-Amerikaner, visueller Künstler und Tänzer. Bekannt geworden durch seine experimentellen Tanzperformances und Video-Installationen.

Am 25.09.14 präsentiert er um 21 Uhr eine Tanzperformance im Rahmen der Ausstellung Limbo- Zwischenraum.

Sonderführung

Wir laden am Donnerstag, den 2.10.2014 für 19 Uhr zu einer Sonderführung durch die Ausstellung "LIMBO - Zwischenraum - Erinnerung und Gedenken an die Opfer von Kolonialismus und Nationalismus" (Projektleitung Katharina Oguntoye, künstlerische Leitung Satch Hoyt) in der Galerie LISTROS in der Kurfürstenstraße 33, ein. Im Anschluss wird die Frage der Notwendigkeit eines zentralen Denkmals für die afrikanischen und Schwarzen Opfer von Kolonialismus, Sklaverei, Nationalsozialismus und Rassismus in Berlin diskutiert werden.

Führung und Diskussionsrunde in der Ausstellung "LIMBO - Zwischenraum"
2. Oktober 2014 um 19 Uhr

Galerie Listros
Kurfürstenstraße 33

davor findet eine Kranzniederlegung für die Opfer des Genozid an den Herero und Nama statt:

Einladung

110 Jahre Völkermord an den Herero

Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des deutschen Genozidbefehls am 2.10.1904

Gemeinsam mit dem Herero Israel Kaunatjike und einem Vertreter der namibischen Botschaft (angefragt) wird das Kampagnenbündnis „Völkermord verjährt nicht!“ am 2. Oktober 2014 um 17 Uhr am sogenannten „Namibia-Stein“ auf dem Garnisonsfriedhof Neukölln an den deutschen Befehl zum Vernichtungskrieg gegen die Herero in der ehemaligen Kolonie ‚Deutsch-Südwestafrika’ (heute: Republik Namibia) vor genau 110 Jahren erinnern.

Das Bündnis möchte mit seinem alljährlichen Gedenken dazu beitragen, dass dieser erste Genozid des 20. Jahrhundert, dem auch Nama, Damara und San zum Opfer fielen, von Deutschland nicht länger geleugnet, verdrängt und verschwiegen wird.

Wir möchten unsere Solidarität mit den Nachfahren der Beraubten, Vertriebenen und Ermordeten zum Ausdruck bringen, die bis heute weder symbolische noch materielle Wiedergutmachung für die an ihren Gemeinschaften begangenen Verbrechen erfahren haben.

Im Rahmen des Gedenkens soll auch darauf verwiesen werden, dass Initiativen zur Würdigung des afrikanischen Widerstands gegen das Kolonialregime in Deutschland so gut wie keine öffentliche Unterstützung erhalten. So fordern afrikanische, Schwarze und solidarische Organisationen die Bundesrepublik Deutschland schon seit Jahren vergeblich zur Errichtung eines zentralen Denkmals für die Opfer von Kolonialismus, Rassismus und Versklavung auf.

Stattdessen setzen Berlin und andere deutsche Städte die Ehrung von Kolonialverbrechern fort, die bis heute mit Straßennamen und Denkmälern gewürdigt werden. In Hamburg findet sich sogar noch ein aus der NS-Zeit stammendes „Trotha-Haus“, das dem Hauptverantwortlichen für den Genozid gewidmet ist.

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Genozidbefehls
2. Oktober 2014 um 17 Uhr

Friedhof am Columbiadamm 122-140

 

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Frau Katharina Oguntoye
Projektleitung

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Görlitzer Straße 70
10997 Berlin

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